Die Kunst der Stille: Subodhi Schweizer im Interview

Shownotes

Subodhi Schweizer ist eine renommierte Therapeutin und Meditationslehrerin, von der Alex in seiner Ausbildung zum Meditationslehrer unterrichtet wurde. In dieser tiefgründigen Diskussion teilt sie persönliche Erfahrungen und Einsichten, die zeigen, wie Meditation als Werkzeug zur Selbstreflexion und zur Entdeckung der eigenen inneren Wahrheit dienen kann. Subodhi und Alex sprechen über Osho und das Leben als Sannyasin, die Kraft von Musik, die Wichtigkeit von Selbsterfahrung und wie körperorientierte Therapie dabei unterstützen kann. Subodhi teilt zudem ihren Erfahrungsschatz aus der systemischen Arbeit.

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Takeaways

  • Stille ist ein Prozess, der entdeckt werden darf
  • Aktive Meditation hilft, in die Stille zu finden
  • Meditation ist eine Auseinandersetzung mit dir selbst
  • Selbsterfahrung ist essenziell für persönliche Entwicklung
  • Die Suche nach der eigenen Wahrheit ist wichtig

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Kapitelmarken 00:00 - Intro 03:18 - Die Magie der Stille 08:14 - Was ist Meditation? 13:34 - So begann Subodhis Reise 16:49 - Was ist die Kundalini Meditation? 18:52 - Was ist ein Sannyasin? 23:58 - Die positiven Effekte von Musik 32:06 - Zeit mit Osho in Amerika 37:04 - Zeit mit Osho in Indien 39:17 - Der Neugierde und Freude folgen 44:06 - 4 Therapiearten, die jeder Mensch ausprobieren sollte 50:41 - Die systemische Aufstellungsarbeit 54:52 - Was tun bei Überforderung? 01:00:58 - Was bringt KI und was nicht? 01:03:31 - Outro

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Alexander Freise: Herzlich willkommen zu Bewusst Leben. Und ich bin sehr happy. Ich bin sehr geehrt, dass ich heute nicht alleine sein darf, sondern ich habe Subodi Schweizer bei mir. Das heißt bei mir, das müssen wir direkt mal korrigieren, weil wir sind weder bei mir noch bei dir, sondern wir sind...

Subodhi Schweizer: im Osho Uta-Institut in der Buddha Hall. Und ich freue mich sehr, dass ich da sein darf.

Alexander Freise: Genau. Hallo Subodhi, das ist wirklich toll. Was bringt dich in diesem Podcast? Ganz viele Wegeskreuzungen mittlerweile, wir erleben durften bzw. die ich erleben durfte, weil ich habe bei dir oder mache sie immer noch aktuell eine Meditationslehrerausbildung absolviert und habe bei dir Module machen dürfen. Das ist einmal eine Meditationslehrerbasis-Ausbildung, aber ich mache parallel auch den Meditations- und Entspannungstherapeut. Korrigiere mich, wenn ich irgendwas falsch sage. Und da haben wir gemeinsam Zeit verbringen dürfen und ich habe sehr viel von dir lernen dürfen. Was das Zusatzmodul angeht, das ging Gesprächstechniken und Umgang mit Klientinnen. Also auch ganz, ganz spannend, wenn es darum geht, Meditation zu vermitteln oder auch Fragen zu beantworten, wie man da rangeht und wie man jemanden da ranführt, weil es ist ja keiner, also ich bin ja kein Therapeut in dem Fall, sondern ein Meditationslehrer. Da gibt es einen großen Unterschied, den durften wir auch bei dir behandeln. Und ich mache jetzt diese kurze Intro einfach, einen persönlichen Bezug für die Zuhörerschaft zu legen. Was haben wir miteinander zu tun? Und Meditation ist ja nun mal etwas, was mein Leben jetzt auch seit geraumer Zeit intensiv begleitet und nochmal viel intensiver geworden ist, als ich dieses Haus hier entdecken durfte, das Uta in Köln. Und das hat meinen Radius von was ist Meditation eigentlich auch nochmal immens erweitert. Für mich war es wirklich ganz am Anfang ein sehr klassisches Sitzen auf dem Kissen, vielleicht auch mal liegen. Allerhöchste der Gefühle war eine Walking Meditation. als ich dann hier hingekommen bin, hat sich der Begriff für mich einfach ausgedehnt. Es gibt aktive dynamische Meditationen. Da habe ich Folgen zu gemacht, habe auch einige der Meditationen, die ich hier so erleben durfte, auch mal zusammengefasst und probiert, meine Hörerschaft ein bisschen näher zu bringen. Und jetzt habe ich jetzt die große Ehre quasi an der Quelle auch nochmal Informationen abzugreifen. Und noch eine Sache, wir gemeinsam oder wo ich gemeinsam mit dir Zeit verbringen durfte, war auf einem Meditations-Retreat. Das ist tatsächlich die letzte Folge, die jetzt gerade rausgekommen ist, stand heute. Und im April habe ich ein siebentägiges Meditations-Retreat mitmachen dürfen, was du geleitet hast. Und das hat für mich auch nochmal insofern ganz, ganz viel verändert, weil das stille und schweigende Meditieren, also wir haben geschwiegen auch während der ganzen Woche. Und vor allen Dingen auch stille Meditieren hat für mich auch noch mal eine ganz neue Welt eröffnet, weil ich bin immer noch zu Recht davon überzeugt, dass Musik total helfen kann bei einer Meditation, ⁓ dich in die tiefen Entspannungen zu führen, ⁓ dich an gewisse Punkte einfacher hinzuleiten, hinzuführen. Ich gebe selber auch Sound-Healings, also die Kraft von Sound ist auf jeden Fall eine wundervolle. Aber trotzdem ist die Stille was ganz magisches. ⁓

Subodhi Schweizer: Stille ist etwas ganz Besonderes. Besonders, wenn man sich wirklich darauf einlässt. Weil Stille entsteht nicht sofort, sondern Stille ist etwas, was wir entdecken müssen. Oft, wenn wir in die Stille gehen, kommt erst mal viel, viele Gedanken, viele Ideen oder Erwartungen oder eine Anstrengung im Körper. Es gibt so viele verschiedene Dimensionen, die dann auftauchen. Also der Stress, den wir in unserem System haben, der sich erstmal beruhigen muss. Und deswegen ist Stille so was, das ist wie so eine Pflanze, die wächst so im Hintergrund und dann wächst sie. Und irgendwann kriegen wir ein Gefühl dafür für die Tiefe und wirkliche Stille. Das ist aber nichts, so selbstverständlich ist. was ich, so in meiner Erfahrung, mich wirklich Stille zu erfahren war, fing da an, wo ich mich länger hingesetzt habe. Die aktiven Meditationen, die du schon erwähnt hast, die waren unglaublich wichtige Hilfe auf dem Weg dahin. Aber letztendlich so sieben Tage mal in Stille zu sein, da kriegt man wirklich einen Geschmack davon, was das heißt. Und die aktiven Meditationen, helfen uns aus der Aktivität in die Stille hinein zu finden und sind wirklich für so das tägliche Leben ein wunderbares Tool aus dem Stress, der Anspannung, aus der Anstrengung rauszufinden und dann Kontakt zu machen mit dem Stillen. So ein Retreat. Da können wir nicht mehr abhauen. Also da können wir auch nicht nach der Stunde auf einmal wieder in die Ablenkung gehen und in das Tun und in die Überaktivität, sondern da sind wir einfach gefordert, mal sieben Tage uns damit auseinanderzusetzen. Und das ist ein ganz anderer Prozess tatsächlich. Und wenn man das einmal verstanden hat, was die Stille ist, dann nimmt man das auch in die aktiven Meditationen rein, sogar in die Aktivität. Für mich ist das inzwischen so was wie so ein Grundgefühl, ich habe, etwas, was in mir immer da ist. Und darauf passiert Leben mit Aktivität, mit Bewegung, aber auch mit mehr Ruhe, mit verschiedenen Dingen. Aber dieses Still ist wie so ein Tanzboden, auf dem ich tanze, auf dem mein Leben stattfindet. Und das habe ich wirklich gelernt durch sehr regelmäßiges und sehr viel Meditieren. eben auch dadurch, dass ich in längere Retreats gegangen bin, die mich dann wirklich gechallengt haben, da zu bleiben.

Alexander Freise: Und warum ist es so schwer im Leben, wenn man jetzt zuhört und nicht meditiert oder wenig meditiert, an diese Punkte zu kommen? Warum staut sich in uns so viel an? Und warum können wir das nicht einfach so lockerflockig loslassen?

Subodhi Schweizer: Also Meditation oder in diesen Prozess zu gehen oder in die Stille hinein zu gehen, ist auch eine Konfrontation. Weil wir in dem Moment, wo wir anfangen zu reflektieren, was Meditation tatsächlich ist, wir sitzen einfach da und unser Verstand produziert Gedanken und bringt Probleme und will Lösungen und sieht die Bewegung und hat die Konflikte, die gewesen sind und will sich auseinandersetzen mit den Konflikten. Und in dem Prozess müssen wir uns natürlich auch eigentlich immer wieder fragen und was habe ich damit zu tun? Wie viel ist mein Einteil an dem Konflikt, an dem Problem, an dem keine Lösung finden, an der Anstrengung oder was immer das Thema ist, was wir haben. Und in dieser Reflektion, das ist nicht so angenehm, weil wir Teil des Ganzen sind. Und dann müssen wir auch uns ein bisschen in Frage stellen. Und auf diesem Weg zu dieser stillen Phase gibt es einfach eine Menge zu tun oder eine Menge anzuschauen. Und das hält uns dann ganz oft ab und bringt uns mehr an den Punkt, wo wir dann lieber doch aktiv sind und lieber doch einen Movie gucken oder lieber doch... noch mal uns mit irgendwas anderem beschäftigen, was uns ablenkt, weil wir dann nicht in diese Selbstkonfrontation gehen müssen, ⁓ uns zu hinterfragen, aber auch zu lernen mit uns, wie wir sind, zu entspannen. Weil es ja nicht nur, wir sind nicht verkehrt, wir sind, wie wir sind. Aber je mehr wir uns kennen, je besser wir wissen, wie wir ticken, desto mehr können wir uns auch erlauben, uns anzunehmen und zu sagen, ja, so bin ich. Also ich bin vielleicht ein bisschen streng. Das ist eine Eigenschaft, die ich habe. So streng wird jetzt erstmal im Äußeren nicht so nett angesehen. Und jetzt kann ich sehr kritisch mit mir sein und sagen, streng sein ist wirklich nicht gut. Das müsstest du lassen. Aber wenn ich weiß, dass bin ich, dann kann ich so ein bisschen friedlicher mit mir werden, wenn ich streng war. und kann auch leicht dazu jemanden sagen, sorry, jetzt ich ein bisschen streng, weil ich das von mir weiß und weil ich es annehme und dann sanfter mit mir selber werde und dann auch sanfter mit so einem Zug, der vielleicht nicht ganz so toll ist.

Alexander Freise: Klingt so, als wäre Meditation dann eine Selbstentdeckungsreise? Was ist Meditation für dich? Wenn du es kurz zusammenfassen würdest?

Subodhi Schweizer: Also für mich ist Meditation Stille und der Weg dahin ist Selbstreflektion. Also der Weg in diese Stille ist tatsächlich eine Auseinandersetzung mit mir selbst und zwar nicht nur auf der Persönlichkeitsebene, sondern auch mit der Anspannung, die ich im Körper habe oder mit der Anstrengung, die ich in meinem Leben habe oder mit den Urteilen, die ich über mich gehört habe oder die ich auch über die Welt habe. Meditation ist tatsächlich so ein Raum, der ist größer als alles andere. Und der kann das alles beinhalten oder integrieren, aber so ganz tief drin ist es was ganz Stilles. Es ist ein Raum, es ist eine Weite, es ist ein Zustand des Einfachdaseins mit all dem, was eben noch so da ist. Und Meditation ist nie nur eins. Es ist nicht nur stille, sondern es ist gleichzeitig die Aktivität, vielleicht noch im Körper ist, oder die Geräusche, die uns herum passieren, oder, oder, Es ist wirklich ein Beobachten und ein Präsentsein mit dem, was gerade da ist. Schwer in Worte zu greifen.

Alexander Freise: Interessant, weil du jetzt gerade am Ende genau das gesagt hast, was für mich nach diesem 7-Tages-Retreat, wenn du mich fragst, was ist das größte Learning oder die größte Erfahrung, was ich so mitnehmen durfte, ist besser im Beobachten zu sein oder dass ich in diesen 7 Tagen angefangen habe, diesen Beobachterstecker zu integrieren. Weil der große Unterschied, würde ich sagen, so zwischen guided meditations und Musikuntermalten meditation ist, wenn du in der Stille bist, dann kann der Kopf noch viel einfacher rattern. Und es ist ja nicht immer nur Stille, machen wir uns nichts vor, gerade hier in Köln im Uta, wir sind hier im Zentrum von Köln, auch da ist nicht die pure Stille, sondern je nach Tageszeit war da natürlich auch eine Geräuschkulisse da und die war dann das Soundscape. Und am Anfang kann ich mich erinnern, so in den ersten Tagen, Hupen, und alles mögliche, was man so hört, das bringt einen aus dem Konzept. Ich bin meinen Teil sehr viel gesprintet. Von A nach B, von B nach A und hinten und zurück. Es wurde erst dann einfacher, als ich mich angefangen habe zu beobachten, wie ich gesprintet bin. Und das war für mich wirklich so ein Aha-Erlebnis, so ein Umkehrmoment. Und das bedeutet nicht, dass ich mich nicht immer noch mal wieder drin gefangen habe, aber dieses dann wieder rauszoomen und das zu beobachten, das war für mich...

Subodhi Schweizer: Ja, und den Beobachter, den können wir tatsächlich auch mal üben, sage ich jetzt mal, indem wir uns am Strand in die Düne setzen und beobachten, was wir alles mitkriegen. Und das Beobachten heißt jetzt nicht nur mit den Augen beobachten, aber heißt, wir hören den Wind, wir fühlen den Wind, wir sehen die Menschen, die vorbeigehen, wir sehen, wie jede Welle anders ist, die da vorbeikommt. Und all das gehört dazu. Ja, und es ist nicht, dass wir sagen, die Welle ist schlecht oder der Wind sollte nicht sein oder warum ist es jetzt hier so kalt von dem Wind, sondern wir wissen, dass wir sitzen hier an der Nordsee und so ist es. Und wenn wir uns nicht dagegen wehren und einfach nur beobachten, wie das passiert, dann merken wir, der Wind berührt meine Haare, der berührt meine Haut. Das hat eine frische, vielleicht auch eine kühle. Ja, ich höre den Sound von dem Wind, ich höre den Sound von dem Meer. Ich sehe unterschiedliche Wellen. Und dann kannst du schon sehen, ganz einfach ist ja ein leeres Bild, was ich dir gerade gebe. Und da ist irre viel los. Der Beobachter sitzt einfach da, urteilt nicht und lässt das passieren. Und wenn wir den Zustand mit uns selber machen können und mit der Umgebung in der Innenstadt irgendwo oder wo immer wir gerade sind, dann kann das auch da sein. Dann kann mein kritischer Verstand da sein. Dann können keine Ahnung, Menschen und Autos vorbeifahren. ich sitze da trotzdem und bin so mit mir und ich spüre vielleicht auch meine Stimmung. Ich bin vielleicht gut gelaunt, ich bin vielleicht schlecht gelaunt, aber mich nicht. zu identifizieren mit irgendetwas und anzufangen zu kämpfen, sondern alles da sein zu lassen und sozusagen in diese Weite zu gehen, wo ich einfach da bin und beobachte und nicht urteile. Das Nicht-Urteilen ist auch einfach ein wichtiger Aspekt davon. Weil unser Kopf urteilt die ganze Zeit. Jetzt sitzt du nicht gerade, du solltest doch gerade sitzen. Warum bist du jetzt angespannt? Warum denkst du so viel? Und so reden wir dann mit uns selber. es immer diese Fragen sind, immer so, wo wir dann denken. es sollte anders sein. Nee, es ist wie es ist. Manchmal ist es eine Gedankenflut und manchmal nicht. Manchmal ist das Beobachten ganz einfach und manchmal auch nicht. Das kann man auch beobachten.

Alexander Freise: Jetzt klingt das auch alles ganz einfach. So ist es ja. So wie du das erzählst. Jetzt, du machst viele Dinge. Wir werden auch gleich noch mal konkreter eintauchen, in was deine Arbeitsfelder alle sind. Wir sind jetzt gerade beim Thema Meditation, weil das ja auch unsere Brücke ist, wie wir uns kennengelernt haben. Jetzt unterrichtest du, jetzt bringst du Menschen wie mir bei, wie es ist, ein Meditationslehrer zu werden, was es dafür braucht. Du hast ja selber irgendwann mal die Reise begonnen. Ich vermute also, du warst auch an Punkten, die vielleicht noch nicht so easy klangen wie jetzt. Wie ist denn deine Reise so losgegangen? Wie bist du mit Meditation in Berührung gekommen?

Subodhi Schweizer: Losgegangen ist es mit 16. Früh. Ja, und damals früh. Damals war das ja ganz ungewöhnlich eigentlich. Das Meditation war auf jeden Fall nicht Mainstream, so wie heute, wo jeder irgendwie einen Begriff davon hat, was es vielleicht sein könnte. Als ich angefangen habe, ich würde sagen, ich war in so einer Jugenddepression. Also ich war in einem sehr dunklen Zustand im Inneren und mein französischer Lehrer ging immer zu meditieren. Und mein französischer Lehrer und seine Frau, waren befreundet mit meiner Mutter und ich kam irgendwann in die Küche und die drei waren zusammen, also auch meine Mutter, hatten zusammen Kundalini-Meditation gemacht. der Küche oder davor? Nee, im Zentrum in Hamburg. Und ich saß aber da in der Küche und die hatten die Kassette und dann hat er gesagt, ich spiele dir mal was vor, weil vielleicht hast du Lust mal mitzukommen. Und dann hat er die Kundalini-Musik angespielt und ich war sofort zu Tränen gerührt. Und dann habe ich gesagt, ⁓ holy shit, das muss ich mir angucken. Einfach weil es mich so berührt hat, hat es mich gepackt. Und dann bin ich mit dem und meiner Freundin, mit der ich zur Schule gegangen bin, wir sind, glaube ich, so ein, zwei Mal die Woche nach Hamburg gefahren. Ich habe in Gestach gewohnt, das sind also so 50 Kilometer, mit ihm nach Hamburg gefahren und haben Kundalini-Meditation gemacht. Und dann habe ich eben meine erste Kundalini gemacht. Ich war sportlich Leistungsturnerin und Schwimmerin. Also ich war topfit und habe eine Kundalini gemacht und habe mich halt geschüttelt und losgelassen und hatte so ein Muskelkater am nächsten Tag. Und das hat mich wieder total gepackt. Dann habe ich gedacht, wow, wie kann man denn von loslassen Muskelkater kriegen? Aber das waren so zwei Momente, wo es mich einfach gehuckt hat und wo ich dann gemerkt habe, okay, dem muss ich nachgehen. Und dann habe ich angefangen. wie gesagt, so mindestens einmal in der Woche die Kundalini-Meditation zu machen und das habe ich sehr, sehr lange gemacht, bis ich fertig war, bis ich Abi hatte, dann wollte ich nach Indien fahren, das ist dann nicht passiert, weil Osho gerade Indien verlassen hatte. Und stattdessen bin ich auf Reisen gegangen und habe immer versucht, auch mit Sannyasins dann Kontakt zu haben, wo ich meditieren kann. Ja, und dann war ich aber drin, ne? Also dann war ich schon gehuckt.

Alexander Freise: Okay, hier ist jetzt ganz viel, was wir auspacken dürfen. Also zum einen erstmal die Kundalini-Meditation. Für alle, jetzt zuhören und nicht genau wissen, wovon du sprichst. Ich habe eine Folge auch schon dazu gemacht, zu aktiven Osho-Meditationen. Da habe ich auch über die Kundalini gesprochen, weil es tatsächlich...

Subodhi Schweizer: Bitte schön.

Alexander Freise: Auch meine erste Osho-Meditation war, die ich gemacht habe hier in diesem Raum. Tatsächlich, ja super. in der Bodawoll, es war genau hinter uns. Und es war noch ein bisschen verkrampft, ich sagen. war noch nicht so dieses ... Nimm uns doch mal kurz mit, was ist die Kundalini-Meditation? Es ist eine aktive Osho-Meditation. Du kannst das sehr gut auf den Punkt bringen, worum es in der Meditation geht. Einfach damit alle abgeholt werden. Und von da aus rommen wir uns weiter.

Subodhi Schweizer: Noch nicht so locker? Alles klar. Im Prinzip ist es ganz einfach. Es ist eine Meditation, die vier verschiedene Phasen hat. Jede Phase ist 15 Minuten. Und in der ersten Phase stellt man sich hin und schüttelt den Körper. Und da geht es einfach darum, den Körper zu lockern und loszulassen. Und es gibt eine Musik dazu, die unterstützt einen auch tatsächlich, die lädt zum Schütteln ein. Und damit fängt es einfach an, dass du vielleicht feststellst, wo du festhältst und... dich darin übst, loszulassen und den Körper zu lockern. Dann kommt die zweite Phase, wo man tanzt, wo man einfach die Bewegung macht, wo man das Gefühl hat, das braucht der Körper heute und da fühlt er sich wohl und da kann er auch loslassen. Und dann kommt eine Phase, wo man steht oder sitzt und einfach Musik zuhört und so mehr nach innen schon fällt. Und dann kommt eine stille Phase, wo man sich hinlegt und in die Ruhe geht. Klassisch ist es eine Abendmeditation, die so am Ende des Tages wunderbar ist, den Stress rauszuschütteln, rauszutanzen und dann entspannt in den Abend zu gehen. Ja, und die wird auch hier im Uta natürlich und auch damals in Hamburg wurde die am Nachmittag oder am Abend angeboten. Das ist eine super Anfängermeditation, weil die ist einfach so angenehm, so leicht und hat sofort einen Effekt.

Alexander Freise: Genau, den Effekt wollte ich zu sprechen kommen. mich auch total, ich will jetzt nicht zu viel Anglicisme verwenden, aber gehuckt hat, war eben zu erfahren, okay, wenn ich mich schüttel und tanze, quasi den Körper fordere, ist die Erfahrung dann im Sitzen und im Liegen eine ganz andere, als wenn ich mich sofort hinsetzen würde.

Subodhi Schweizer: Weil du hast ja die Möglichkeit sozusagen die Aktivierung ein Stückchen loszulassen und dann ist stille natürlich leichter oder still sitzen und selbst liegen viel leichter.

Alexander Freise: Ja, genau. Und jetzt hast du eine zweite Sache gerade gesagt, als du deine Geschichte erzählt hast. Du hast andere Sannyasins gesucht, mit denen zu meditieren, weil Osho schon nicht mehr in Indien war. Du darfst mir diesen Begriff Sannyasin, oder du darfst allen Zuhörerinnen den Begriff Sannyasin einmal erklären. glaube sonst...

Subodhi Schweizer: Genau, Sannyasin übersetzt heißt Schüler und in Indien ist es einfach so, wenn man einen Meister sich sucht, dann sind die Schüler, die zu dem Meister gehen, sind die Sannyasins. Und so war es dann eben auch bei Osho, der ja ein indischer Mystiker ist, ein Meister ist. waren wir alle die Sannyasins, die da zugehörten. Und Sannyas hieß eigentlich und heißt für mich auch immer noch eine Zusage zu sich selbst, einen Weg zu gehen, bewusster zu werden. mich war das nie so, und da bin ich glaube ich wirklich anders als viele andere, Osho war wichtig im Sinne von was der gesagt hat und die Meditation, die er entwickelt hat, die haben mich berührt und es hat mich bewegt. Aber es war für mich nie so, dass ich das Gefühl hatte, ⁓ Nur er. Das hatte ich nicht. Für mich war das die Meditation, das das, was er gesagt hat. Und es war die Gemeinschaft, die da entstanden ist und das Miteinander, was durch gemeinsames Meditieren entsteht. Das ist das, was mich getragen hat, was mich berührt hat und die Therapien, die wir da in der Kommune auch gemacht haben, die mich persönlich sehr viel weitergebracht haben. Und das wirst du sicher bestätigen, diese sieben Tage zusammensitzen in Stille, da entsteht eine so tiefe Verbindung und man hat kein Wort geredet und man hat trotzdem das Gefühl, ja, mit denen habe ich hier richtig was erlebt. Und diese Verbindung, das war für mich immer das, ich gebraucht habe, wonach ich mich gesehen habe, was ich gesucht habe und was ich da eben auch gefunden habe.

Alexander Freise: Wie wird man Saniya sind? Ist man das einfach, wenn man sich für den Meister begeistert oder ist das ein Prozess der Initiation oder wie muss man sich das vorstellen?

Subodhi Schweizer: Also Heutzutage ist es so, dass wenn du das Gefühl hast, möchte Schüler werden von Osho, dann fragst du mich oder irgendjemanden hier im Haus, ich möchte Sanjas nehmen heißt das dann. Also ich möchte eventuell einen neuen Namen haben, aber es ist auch nicht zwingend. Und dann füllst du ein Formular aus, du hast ein Vorgespräch mit irgendjemanden und dann hast du die Wahl. Also du kannst dir einen neuen Namen geben lassen, also einen indischen Namen, du kannst deinen Namen behalten, du kannst eine sogenannte Maler, also die Kette bekommen, du kannst aber auch keine Kette bekommen und du kannst eine Initiation haben oder auch nicht. Und das ist dann, also wenn du initiiert wirst, dann ist das im Rahmen von der Feier, im Rahmen von der Abendmeditation, wo dann Livemusik ist und man den Namen bekommt und die Maler kriegt und ein Zertifikat, wo dann der neue Name draufsteht. Aber für mich, auch heute, es ist wirklich ein Commitment, Für dich, für deine Spiritualität und für deinen Weg und für dein Wachstum. Meine Übersetzung. Da wäre ich gespannt, wie viele Übersetzungen du kriegst, wenn du Menschen triffst. Aber das ist, wie es für mich eben gewesen ist.

Alexander Freise: Hör ich jetzt auch in der Form, so auch zum ersten Mal, ist ganz interessant. Ich komme jetzt schon länger hier ins Haus und es ist auch was, was ich glaube ich auch interessant ist einfach für Zuhörer zu wissen, das ist nichts, was dir irgendwie aufgezwungen wird. Du kannst hier auch ins Haus kommen und ganz normal einfach meditieren. Absolut. Was ja viele auch machen, auch entweder mit den ganzen Fitness-Abo, es so gibt, wo man einfach mal in einer Meditation teilnehmen kann oder man kommt so einfach regelmäßig hin. Und das ist dann erstmal für sich persönlich so das Commitment.

Subodhi Schweizer: Ja, das ist auch nichts, was wir propagieren. Das war aber auch noch nie so. Die ganze Bewegung war nie eine, wo man gesagt hat, du musst oder du solltest oder das ist dein Weg, sondern das war immer eine sehr individuelle Entscheidung. man das möchte oder nicht möchte. Ja und es ist tatsächlich so es kommen manchmal Leute und fragen und sagen wie kann man eigentlich Saniyas nehmen und dann erkläre ich denen das und dann können die wieder ihren Weg gehen. Wenn sie es dann wollen dann kann ich die weiter unterstützen aber es ist nichts wo wir hingehen und sagen hier du du bist kein Saniyas und gehörst hier nicht her. Also das gibt es nicht.

Alexander Freise: Ja, es ist spannend, weil es natürlich die ganze Bewegung natürlich auch ihre Schattenseiten gezeigt hat, wo es ja auch die eine oder andere Dokumentation drüber gibt. Und trotzdem bin ich persönlich auch ein großer Freund davon, sich auch selbst ein Bild zu machen. Und bei mir hat der Prozess auch angefangen einfach, ich bin sowieso jemand, gerne alles von allen Seiten beleuchtet. Und ich glaube auch, dass die Wahrheit immer irgendwo in der Mitte liegt. Und für mich war es einfach wirklich was Lebensveränderndes, hier hinzukommen. kommen und einfach die Meditation zumachen.

Subodhi Schweizer: Für mich war es damals auch lebensverändert, anzufangen zu meditieren. Und dann habe ich mit 18 mein erstes Seminar, Selbsterfahrungsseminar gemacht und hatte das Gefühl, ich bin total lebendig und frei. Und das aus einer depressiven Phase, wo ich kam. Es war unfassbar. Ich muss fragen. Bitte.

Alexander Freise: Mit der Musik. Weil dich hat die Cunalini-Musik berührt und das war ja quasi mit einem Einstieg auch. Absolut. Was für eine Bedeutung hat für dich Musik, auch gerade im Kontext von Bewusstseinsarbeit oder sich selbst zu entdecken?

Subodhi Schweizer: Also im Rahmen der aktiven Meditation ist das für mich was wirklich was wahnsinnig Unterstützendes. Also gerade wenn ich jetzt die verschiedenen aktiven Meditationen angucke, dann unterstützen die auch den Raum von der Technik, die wir da machen. Und inzwischen ist es so die Kundalini, die kannst du anmachen. Ich kann dir ungefähr immer sagen, welche Minute wir gerade sind, weil die so verinnerlicht ist. Weil wenn du jahrelang diese Meditation machst, dann ist das irgendwann so in dir drin, dass du ganz verbunden bist damit. Musik ist für mich immer etwas, was auch Räume öffnen kann und was Menschen unterstützen kann, weil das Hören ist ja etwas, was wir nicht abstellen können. Also sei wir haben was mit den Ohren, aber generell können wir das Hören nicht abstellen. Das heißt, Musik oder über Klänge generell passiert ganz viel in uns. eine Meditationsmusik, die vielleicht beruhigend ist und über die Ohren reinkommt, die wird irgendwas mit dir machen. Entweder bist du genervt oder du bist erleichtert und entspannt, egal was. Aber Musik berührt, Musik bewegt und wenn Musik stimmig ist, dann kann die unglaubliche Prozesse in Bewegung setzen.

Alexander Freise: Jetzt ist es ja so, dass es viele Osho-Meditationen gibt. Osho und nicht nur Osho, Osho hat ja auch mit vielen Künstlerinnen zusammengearbeitet. Deuter ist das. Genau. Hat wirklich ja auch damit gespielt. Und das ist ja auch was, was wir uns der Meditationslehrerausbildung auch angeschaut haben, zum Teil auch darüber diskutiert haben. Also es gibt wirklich ganz, die Kundalini, über die wir jetzt gerade gesprochen haben, ist ja ein Beispiel davon, gerade in der Schüttelfase. Für mich auch nochmal so eine Reise gewesen, auch wirklich

Subodhi Schweizer: ist der wichtigste Jahr.

Alexander Freise: den Körper schütteln zu lassen, anstatt selber so wie hier, ich das zum ersten Mal gemacht habe, so aktiv alles zu schütteln. Und da gibt es dann zum Beispiel die Latihan Meditation, wo es auch genau darum geht, wirklich den Körper...

Subodhi Schweizer: zu spüren und dem zu folgen, was der gerade braucht oder was aus dem Körper unwillkürlich an Bewegung entsteht. Ganz sanft,

Alexander Freise: und das ist ja eine ganz sanfte. Dann gibt es aber auch eine Version, die auch dazu einlädt, sich intensiver oder ecstatischer zu bewegen, ist die Natta.

Subodhi Schweizer: Nataraj, klassische Tanzmeditation würden wir nennen. ist eine, wo die Musik tatsächlich sehr vielfältig ist und dadurch dich auch einlädt, auf sehr unterschiedliche Weise in Bewegung zu sein und dich dann dadurch auch berührt und innerlich bewegt.

Alexander Freise: Und auch da sollte es ja eigentlich darum gehen, nicht was zu tun ist. Genau, genau. Und das finde ich so interessant, dass die unterschiedlichen Musiken in der Meditation, also es geht immer darum, auch es sein zu lassen, so für mein Gefühl, die Dinge auch passieren zu lassen und trotzdem jede Musik in jeder Meditation hat ihre eigene, ganz eigene oder kann ihre eigene innere Herausforderung mit sich bringen. Also manche Musiken sind halt schon auch echt

Subodhi Schweizer: nicht zu krampfen. Challenging, absolut fordernd, herausfordernd, nicht immer nur relaxt. Ich kenne Leute, sagen, die Kundalini kann ich überhaupt nicht machen, weil ich die Musik nicht ausstehen kann. Und dann kommt jemand anders und die Nataraj geht gar nicht für mich. Und das Interessante ist ja ... Was ist es, warum es gar nicht geht? Also dem nachzuspüren. Man muss niemanden zwingen, ist alles okay. Also es geht jetzt nicht darum, dass man muss. Aber für mich, ich weiß noch, als ich angefangen habe zu meditieren, fand ich das mit der Nataraj sehr herausfordernd. Und dann habe ich aber gemerkt, früher in Indien war es so, das war ja eine offene Halle, also war nur Moskitonetz drumrum und immer 11.30 Uhr gab es die Nataraj-Meditation jeden Tag und sozusagen der ganze Garten war beschallt von dieser Musik. Ich habe dann immer so angefangen, die erste Viertelstunde habe ich immer mitgebracht. getanzt, das hat mir immer viel Freude gemacht. Und wenn es so bisschen herausfordernd für mich wurde, dann bin ich ausgestiegen und bin wieder arbeiten gegangen oder keine Ahnung was. Und später habe ich dann gedacht, nee, jetzt lässt du dich mal ein und guckst mal was es ist, was es dir ungemütlich macht. Also ich bin dann auch so neugierig drangegangen, warum ist das gerade ungemütlich für mich? Und hat das was mit dem Rhythmus zu tun oder löst das eine Stimmung in mir aus oder bringt es Erinnerungen oder Gefühle hoch? Und dann entsteht Und wie bewegt es mich? Und dann, da fängt dann Bewusstseinsarbeit an. Da fange ich an, mich kennenzulernen und zu sehen, keine Ahnung, wenn der Rhythmus nicht immer ganz gleichmäßig ist, dann steige ich irgendwie aus. Aber warum steige ich da aus? ja, okay, vielleicht bin ich dann nicht mehr so verbunden mit mir und und so weiter. Und da kann man dann in die persönlichen Themen einsteigen und sich selber reflektieren über eine Musik, über eine feststehende Musik. Und dann macht man es einen Tag. Und man fliegt dadurch und hat einfach nur eine Bombenzeit und am nächsten Tag denkt man nur, nee, kann das mal aufhören. Und das hat dann was mit mir zu tun und nicht mit der Musik.

Alexander Freise: Und wer jetzt denkt, er oder sie die Kundalini zum Beispiel machen kann und denkt nach zehnmal ich habe die Musik verstanden, da kann ich als jemand sagen, der wirklich in Musik ausgebildet ist. nicht möglich. Also das muss man schon wirklich Jahrzehnte machen, diese Meditation, glaube ich so wie du an den Punkt zu kommen, du weißt genau, wann welcher Punkt gerade ist. Ansonsten sind die Meditationen, ich glaube, wenn ich das so von außen beobachte oder betrachte, auch genauso konzipiert, dass du eben nicht genau weißt, wann wie wo was kommt und dass es so komplex auch erstellt wurde. Und ich habe auch das Gefühl, jedes Mal, man die, also hier im Haus sind ja auch jeder Raum klingt anders, jeder Speaker ist anders, dass ich auch das Gefühl habe, ich höre immer nochmal, je nach Speaker auch nochmal eine andere Facette, die ich vorher nicht gehört habe. Also da steckt so viel drin, dass es dir gar nicht möglich ist, einen Anker zu setzen oder großartig einen Anker zu setzen, ⁓ eben dem Fluss zu folgen. Das finde ich ganz, ganz beeindruckend. Ich glaube, dass du erst nach Jahrzehnten an den Punkt kommst, dass das wirklich so gut gehört oder so viel gehört, dass das so weit ist.

Subodhi Schweizer: Und Jahrzehnte sind manchmal gut und manchmal nicht. Weil in dem Moment, du was so gut kennst, hast du auch immer so inneren Plan. Dann ist die große Kunst immer von dem Plan wieder loszulassen und dich überraschen zu lassen. Also wirklich im Moment zu bleiben. Als ich angefangen habe, die Meditation zu machen, ich glaube ich war ungefähr 19 oder so, da habe ich im Büro gearbeitet. Das war ungefähr das Langweiligste, was ich je in meinem Leben gemacht habe. Und ich bin aber die zwei Jahre, wo ich da gearbeitet habe, jeden Abend zur Kundalini-Meditation gegangen. Jeden Abend, weil das mir einfach gerettet hat. wenn ich jetzt Kundalini mache, dann weiß ich schon, was kommt, oder dynamisch, egal welche. Jetzt ist die Kunst nicht in Automatismus zu gehen, sondern immer noch ganz da zu sein, ganz präsent zu sein, mit dem, was gerade in mir ist, und dem Platz zu geben. Das hört nie auf, egal wie erfahren man ist.

Alexander Freise: Schön, dir bei etwas zuzuhören, was ich bei mir eigenen Leben auch gemerkt habe. Als ich die Kundalini entdeckt habe und auch den Ort hier, war ich nicht so ganz happy mit dem, was ich so gemacht habe im Leben, so arbeitstechnisch. Also schon, da hat man sich was aufgebaut, blablabla. Das, was man sich immer so auch erzählt und was andere einem von außen erzählen, was so gut sein soll. vom Gefühl her hat es mich nicht zu 100 Prozent mehr erfüllt. Die Kundalini war genau da auch zu dem Zeitpunkt irgendwie so ein Anker, so ein Hafen, den ich für mich entdeckt habe. Ich immer regelmäßig hingekommen und habe dann auch angefangen, andere Meditationen auszuprobieren und das hat einen Prozess angestoßen. Das ist ganz interessant. Jetzt warst du gerade schon in Indien. Du hast von der Nataraj erzählt. Wann bist du denn dann nach Indien? Also du hast Osho selber in Pune.

Subodhi Schweizer: Ja, ich weiß schon wie Ja, schon selber habe ich das erste Mal gesehen in Amerika tatsächlich. habe, ich bin 81, habe ich Sanjas genommen, wie wir so sagen. Und dann bin ich in Hamburg in die Kommune gegangen. Wie alt warst du da? 18. Und dann habe ich in der Hamburger Kommune gelebt und von der Hamburger Kommune wurde ich dann sozusagen nach Amerika geschickt. Das war so ein Austauschprogramm. Und dann war ich auf der Ranch und war neun Monate auf der Ranch und hab da gelebt und gearbeitet, wie wir das dann alle so gemacht haben. Und da habe ich Osho das erste Mal gesehen tatsächlich. Also vorher hatte ich ihn natürlich auch nur auf Videos gesehen oder auf Bildern oder so.

Alexander Freise: Wie war das? ⁓

Subodhi Schweizer: Wie soll ich das beschreiben? Natürlich habe ich mich wahnsinnig... Ich muss dazu sagen, es war Drive-by. Es war diese Phase, wo der immer mit dem Rolls-Royce über die Range gefahren ist. Wir haben am Rand gestanden und haben gesungen und getanzt. Wenn er vorbeikam, haben wir einen Namaste gemacht oder haben mit ihm getanzt oder was auch immer wir getan haben. Und er fuhr also nur vorbei, das ist das, ich als Erstes gesehen habe, bevor ich ihn dann abends im Diskurs gesehen habe. Und das erste war ein Drive-By und das war natürlich so ein kurzer Moment, aber tatsächlich war ein Blickkontakt da und ich habe mich natürlich einfach irre gefreut. Ich war einfach nur happy. Also es gab gar nicht viel anderes als glücklich in dem Moment. Und berührt, auch wieder berührt. Also immer wieder in meiner Geschichte würde ich sagen, da wo es mich berührt, da bin ich dann auch immer geblieben oder dem nachgegangen. Schön. Und das war da auch so. Ich war einfach berührt und es war wieder nicht. Mich hat das Ganze berührt, wenn da kilometerlang Leute an der Straße stehen und singen und tanzen und einfach gut miteinander sind. Das heißt nicht, dass keine Auseinandersetzungen da war, aber da war so ein Einverständnis für etwas gemeinsam zu arbeiten und für etwas gemeinsam da zu sein. Und das war gehalten in einem spirituellen Raum. Und das hat einfach einen großen Unterschied gemacht zu Ich gehe arbeiten in irgendeiner Firma und bin Teil von irgendwas, aber ich fühle mich noch nicht mal Teil dessen. Wir fühlten uns dazugehörig. Und es war, wir waren, wir haben da eine Stadt aufgebaut. Ja, wir haben die gebaut. Ja, und wir waren alle Teil des Prozesses. Und in Hamburg, wir haben Businesses aufgebaut, haben zusammen gelebt, aber wir haben auch geputzt und Wäsche gewaschen und im Restaurant gekocht oder das Essen für die Kommune gekocht. war egal, welchen Job du hattest. Ich habe so viele Jobs gemacht in der Zeit, wo ich einfach auch ganz viel erfahren habe über mich. Es war unfassbar lebendig. Das kann man kaum erzählen, wie das war. Es ist wirklich ... Ich war jetzt im Mai auf einer Party von einer Freundin von mir, die groß gefeiert hat und da waren dann ganz viele von meinen Freunden aus Hamburg, aus der Hamburger Kommune da. Und das war unglaublich. Das war wie, wenn du Geschwister nach ein paar Jahren wieder triffst. Weil man sich so eng erlebt. Man lebt zusammen. Man lebt, man hat Frühstück zusammen, man isst Mittag zusammen, man hängt aus zusammen, man meditiert zusammen, man teilt Leben. Und das teilt man dann, also in Hamburg waren wir 250 Leute, das teilst du mit 250 Leuten. Du bist natürlich nicht mit jedem nahe nah, aber trotzdem kriegst du jeden mit und hast ein Gemeinschaftsgefühl.

Alexander Freise: Ich kann es glaube ich ein bisschen nachvollziehen, weil ich eine Band vergang...

Subodhi Schweizer: Genau, das kann ich mir vorstellen.

Alexander Freise: Wir haben angefangen, das war 2012, haben wir so Do-it-yourself-Touren gebucht in Polen, in Tschechien, Ostblock, Deutschland und wir sind so im Camper zu fünft und irgendwann zu sechst mit dem Soundmann dabei, sind wir drei, vier Wochen da durchgetourt und haben auch alle neben Camper gepennt. Das Equipment war da auch drin, das haben wir dann quasi immer nachts ins Cockpit verschoben, um dann hinten schlafen zu können, ansonsten war es hinten, damit man vorne fahren konnte. So eng war es dann auch. Und man lernt sich halt kennen. hast vor allen Dingen auch Musik und das, was du zusammen nach draußen tragen möchtest, ist so der gemeinsame Stern am Horizont, der hält zusammen. Es war dann natürlich jetzt nicht so groß wie eine Kommune und die weltweite Osho-Bewegung. Aber das macht schon was, weil du hast, glaube ich, so Gefühl von, nicht nur ich glaube, du hast ein Gefühl von Bedeutsamkeit. Du möchtest was in die Welt tragen. Du lebst was, weil es deine Essenz ist. Und das ist was ganz Schönes.

Subodhi Schweizer: schönes Beispiel, schöner Vergleich. Auf so einer Tour lernst du dich einfach auch wirklich kennen und du bist miteinander, du hast auch Konflikte und trotzdem hast du auch eine gemeinsame Liebe für etwas und dem folgst du und das macht einen großen Unterschied.

Alexander Freise: Gehen wir noch mal einen Schritt zurück. Indien. Das war ja davor.

Subodhi Schweizer: Nee, Indien war danach. Erst mal Amerika. Also gab davor Indien, da war ich aber zu klein, also da war ich noch zu jung. Da bin ich zur Schule und ich hatte meiner Mutter versprochen, ich mache mein Abi. Also habe ich auch mein Abi gemacht. Und als ich mein Abi machte, verließ Oshu Indian und ging nach Amerika, also auf Welttour und dann nach Amerika. Das heißt, Amerika war mein erster Kontakt. Da war ich schon San Yassin, aber das war das erste Mal, wo ich ihn gesehen habe. Und danach ist er ja wieder zurück nach Indien. Und da bin ich dann sehr regelmäßig in Indien und viel in Indien gewesen.

Alexander Freise: Kurze Zwischenfrage noch, musste man denn Sanyasin sein zum Beispiel nach Amerika oder nach Indien?

Subodhi Schweizer: Nee, nee, jeder konnte da hinkommen und konnte da bleiben. Also in Amerika gab es auch eine große Human University, so ein Platz, wo viele Seminare angeboten wurden und das war in Indien ja auch so. Es gab ganz viele Seminare im Angebot für Selbsterfahrung und da konnte jeder hinkommen, der wollte. Klar.

Alexander Freise: Und dann Indien, was hat dich dann dahin gebracht?

Subodhi Schweizer: Ja, auch Osho. Also er ist ja dann zurück nach Indien gegangen, dann war er erst eine ganze Weile in Bombay. Das war sehr interessant, weil der Raum war nicht größer als die Buddha Hall oder ich sag mal ungefähr so groß wie die Buddha Hall. Das war also sehr intim auf eine Art und da bin ich dann in so einem Rhythmus von drei Monate Indien, drei Monate Deutschland, drei Monate Indien, drei Monate Deutschland gewesen und dann 1986 ist er wieder zurückgegangen nach Pune. Und in Pune war es natürlich sehr viel größer. Die Halle war größer, die Möglichkeiten waren größer. Da kamen auch mehr Leute. Da haben wir uns dann Wohnungen draußen angemietet außerhalb des Aschraums und haben da gelebt und sind zum Arbeiten in den Aschraum gegangen. Und das war dann, das war so eine Zeit, die war wahnsinnig prägend auch. Ich Amerika auch schon, aber da auch, weil da haben wir tatsächlich sozusagen immer mit ihm gesessen. Am Anfang immer morgens und abends und später dann nur noch abends. Und da hast du einfach meditiert. Also ganz oft bin ich zu Kundalini, zu Dynamischen und dann immer noch den Diskurs morgens oder abends oder beides. Also das war eine meditative Zeit.

Alexander Freise: Du hast es gerade schon angeschnitten, Humaniversity und Selbsterfahrungsprozesse, die du eigentlich in jeder Phase dann irgendwo durchlaufen hast. Und das hat dich ja wahrscheinlich auch zu dem geführt, was du heute selber auch anbietest. Ich probiere es mal so zusammenzufassen, was du machst. Du bist Heilpraktikerin für Psychotherapie und machst systemische Arbeit, dynamische Körpertherapie. Du hast mit Meditation was zu tun, wie wir jetzt gerade schon gemerkt haben. Du bist auch im tantrischen Bereich unterwegs gewesen oder im gewesen. Bietest auch Erfahrungen an dem Bereich Trauerarbeit. Bist aber auch geübt in unterschiedlichen Massagetechniken. Wie bist du jetzt zu all diesen Elementen gekommen? Das ist eine große Frage. Du darfst dich auch gerne für einen Teilbereich entscheiden. Aber wie ist jetzt diese Erfahrung oder diese Reise, die wir jetzt gerade mit dir erlebt haben? Du bist von Deutschland nach Amerika, nach Indien, hast Zeit mit Osho verbracht.

Subodhi Schweizer: Ja.

Alexander Freise: Wie ist das am Ende hinten rausgepurzelt, was du jetzt machst?

Subodhi Schweizer: Also in der in Pune in der Multiversity hieß das damals, also das war dann der neue Name dafür, Multiversity, habe ich ein Seminar gebucht und das hieß Psychic Massage, also psychische Massage. Und das war eine Technik, wo Massage und das Lesen oder das Begegnen der Psyche zusammengebracht wird. Das heißt, das war zwar Körperarbeit, aber es berührte schon den therapeutischen Bereich. Und von da an purzelte es. Dann habe ich gemerkt, ich war zwar gut in Massage, ich hatte aber nie eine Ausbildung gemacht. Und ich musste der Trainerin eine Massage geben, bevor ich aufgenommen wurde in dieses Training. Ich habe dann einfach gemacht, was ich gedacht habe, was passt. Und die hat gesagt, super Massage, kann es kommen. Und dann ... Nach dieser Psychische Massage ich eine Massageausbildung gemacht. Ich dachte, das muss ich richtig können, bevor ich irgendwas anderes mache. Dann habe ich gemerkt, dass es mir nicht so leicht fiel, mit starken Emotionen zu sein. Also mit Wut-Ausdrücken oder sehr emotionalen. Dann habe ich dynamische Körpertherapie gemacht. ist neoreichanische Arbeit, wo es viel darum geht, die Lebendigkeit zu gehen, was ich heute immer noch liebe. Dann war klar, okay, ich mache das, weil dann kriege ich das kann ich dann besser mit sein. Und dann habe ich gemerkt, ja, jetzt muss ich gesprächstherapeutische Ausbildung. Also habe ich Gesprächstherapie gemacht und dann habe ich natürlich gemerkt, okay, Beziehungsarbeit ist wichtig. Dann habe ich Tantra gemacht und eine Tantra Training hieß das, wo es viel Selbsterfahrung war, aber als Therapeut natürlich unfassbar hilfreich, sich damit auseinanderzusetzen. Ich habe in der Zeit, wenn ich nicht in irgendeiner Ausbildung war, assistiert. sodass ich neben alten Hasen erfahrenen Therapeuten gesessen habe und von da gelernt habe und das mitnehmen konnte. so wirklich ging es von einem ins andere über. Und dann bin ich natürlich immer wieder nach Deutschland gefahren zum Geld verdienen und habe dann immer mehr und mehr die therapeutischen Skills, die ich mir angeeignet habe, da mit rübergetragen und damit angefangen zu arbeiten. Und dann an irgendeinem Punkt habe ich dann auch in Indien angefangen Seminare zu leiten, mit viel Aufregung. Ich war jung, 29, also ich war eigentlich noch im Küken. Und irgendwann wurde ich eingeladen, in Köln zunächst mal an der Rezeption zu arbeiten. Und von da entwickelte sich dann der Weg, dass ich hier auch mehr in die Seminararbeit und in die Einzelarbeit gekommen bin. Und später habe ich dann gemerkt, okay, ich will die Trauma-Ausbildung noch machen, systemische Arbeit. Also ich bin auch immer neugierig. Ich mag gerne neue Sachen lernen und ausprobieren und dann auch wieder integrieren in das, was ich tue.

Alexander Freise: Ich mich gerade fragen, es klingt für mich, wenn ich dir so zuhöre, das fühlt sich für mich so an, wäre das so diese Neugierde oder so eine kindliche Freude, der du gefolgt bist und hast dann einfach Dinge ergänzt.

Subodhi Schweizer: Es war immer, es war wirklich so, ich merkte dann immer, ja, da fehlt mir noch ein bisschen was, also mache ich das. Und da fehlt mir, ach da, da bin ich nicht ganz so versiert oder so sicher, was man mit 29 auch nicht ist. Und dann habe ich gemerkt, ja, das nehme ich jetzt noch dazu. dann, dann kann ich einfach sagen und wirklich so. in die Tiefe gegangen mit der Arbeit. Das ist dann tatsächlich passiert, also vorher in Hamburg schon, aber dann auch richtig seit ich hier in Köln bin, weil ich hier einfach sehr beständig und eine längere Zeit gewesen bin in allen anderen Plätzen. Ich bin unheimlich viel umgezogen als Kind und auch als junger Mensch. Das war dann so ein Platz, ich mal gesettelt bin, also mich wirklich niedergelassen habe und dann gemerkt habe, so jetzt geht es in die Arbeit ran.

Alexander Freise: Ich habe das deswegen gerade nochmal angesprochen, gerade für die ZuhörerInnen, weil wir in Deutschland sind. Da ist ja auch immer so, ich brauche das Zertifikat, ich muss noch das machen, dann kann ich das machen und erst dann kann ich das machen. Und bei dir klingt das eher so, okay, ich mache was, ich mache das aus der Freude raus, merke, okay, ich komme da an eine Grenze. Und dann ist es so, dass du einfach was Sinnvolles ergänzt, was in dem Moment dir auch für deine Arbeit dann einfach wieder das nächste Feld eröffnet, aber wo auch die Freude ist. Ich glaube, dass es Also das ist Prozess, in dem ich mich selber gerade befinde. Also es gibt so viele Möglichkeiten. Aber ich probiere auch wirklich reinzuspüren, einfach weil ich auch an einem Punkt war, Zeit lang jetzt lange etwas zu machen, wo nicht mehr so die Freude ist. Und wirklich dem zu folgen und zu sagen so... Das ist jetzt das nächste Feld, total Sinn macht in meinem Falle Meditation. Und relativ schnell angeschlossen war dann natürlich oder daran gekoppelt war, hey, wie kann ich Musik, wo ich ja schon irgendwo auch eine Ausbildung genossen habe, sinnvoll kombinieren mit Meditation? ⁓ Soundhealing oder Klangreisen? Logisch. Klar, da kommen jetzt Neufelder, die dann sich eröffnen, die du in einem Musikstudium nicht lernst. Nämlich zum Beispiel, was bedeutet es eben zum Beispiel auch in einem meditativen Zustand eben so eine Klangreise auch anzubieten, Menschen anzuleiten, vielleicht auch eine Meditation anzuleiten, bevor es überhaupt Sinn macht, sich auf so eine Klangreise einzulassen. Dann gibt noch verschiedene Frequenzen, mit denen du arbeiten kannst. kannst das Instrument umtunen, dann hat es noch mal einen anderen Effekt. deswegen wollte ich da gerade mal so stehen bleiben und jede Person, die gerade zu hat und denkt so, in mir ist irgendwie, was ich möge, einfach dieser Freude auch zu folgen, so einen Impuls heraus.

Subodhi Schweizer: Ja, selbst den Heilpraktiker für Psychotherapie, den ich sehr spät gemacht habe, ich kann dir nicht mehr sagen wann, aber für die therapeutische Arbeit, ich gemacht habe. Irgendwann habe ich gedacht, und jetzt will ich es wissen. Jetzt will ich auch wissen, was das bedeutet. habe dann mich reingehangen, weil ich einfach gesagt habe, wow, und fand es total interessant und unheimlich bereichernd für mich als Person, aber auch eben als Therapeutin und Begleiterin von Menschen in Prozessen.

Alexander Freise: Jetzt haben wir ein Gespräch geführt, was bei mir total hängen geblieben ist. Du wolltest mich auch bisschen kennenlernen, dann hast du mal gefragt, was ist so meine Reise? aus diesem Gespräch habe ich sowieso ganz viel mitgenommen, auch ganz viel Spiegelung, mit der ich ganz viel arbeiten durfte. Aber du hast zu mir gesagt, dass du jedem Menschen vier Arten der Therapie empfehlen würdest. Auch in dieser Reihenfolge die Primärtherapie, die dynamische Körpertherapie, Meditation und Tantra. Diese vier Dinge würdest du jedem Menschen empfehlen, de facto auch jeder Person, hier gerade zuhört.

Subodhi Schweizer: Meine Reihenfolge ist ein bisschen anders, aber ja, die vier.

Alexander Freise: Dann korrigier bitte und gerne auch einordnen, was Primärtherapie ist und dynamische Körpetherapie.

Subodhi Schweizer: Also ich würde immer anfangen mit der dynamischen Körpertherapie. Da geht es darum, mit deiner ursprünglichen Lebendigkeit wieder in Kontakt zu kommen. Weil wir sind hier alle, wenn man Kinder sieht, dann sieht man, wie lebendig sie sind. Und wenn wir dann Erwachsene sehen, dann merken wir, wie das immer enger wird. Und die dynamische Körpertherapie erlaubt dir einfach, mit deinem Körper, mit deinen Gefühlen, mit deiner Lebendigkeit, mit deiner Stille, mit deiner Sensibilität da zu sein. Bring dir das ein Stück bei. Also erlaubt dir wieder da, in den Kontakt zu kommen. Als nächstes würde ich dann sagen, ist die Primärtherapie. Das ist eine Therapie, wo es darum geht, deine Konditionierung anzuschauen. Also was habe ich gelernt? Was haben meine Eltern mir vermittelt? Mit Worten oder ohne Worte? Viel wird natürlich auch einfach in Familien gelebt und es prägt uns. Es prägt uns, ob wir leisten müssen, ob wir nicht so viel leisten müssen. Es prägt uns, ob wir brav sein müssen oder nicht so brav sein müssen. Diese Prägung, die wir da erfahren. Die Primärtherapie hat immer zwei Abschnitte. Der eine ist die frühkindliche Prägung und dann nochmal die Prägung so in der Zeit als Teenager. Also was hast du da gelernt, wie du dich anfangen sollst und bewegen kannst im Kontakt mit dem anderen Geschlecht oder mit einem Partner, Partnerin, was immer für dich da infrage kommt. Da sind wir dann schon ein gutes Stück weiter. Dann haben wir so unsere ursprüngliche Lebendigkeit, dann haben wir so bisschen geguckt, wie bin ich erzogen worden, wie bin ich konditioniert worden. Und dann würde ich immer sagen Tantra, Tantra oder Beziehungsarbeit. Es muss jetzt nicht unbedingt. Tantra Tantra sein. Vor allen Dingen nicht Ritual Tantra, sondern Tantra. Wo es darum geht zu gucken, wie bewege ich mich in Beziehungen? Wie gehe ich da in der Kommunikation rein? Wie gehe ich mit meinen Bedürfnissen ⁓ Wie kriege ich das zusammen mit einem Partner? Wer bin ich überhaupt in Beziehungen? Was sind meine männlichen Anteile? Was sind meine weiblichen Anteile? Wie? Kann ich in der Sexualität sensibler werden und vielleicht auch eine Kommunikation reinbringen und Türen öffnen für das Ganze? Und ich denke, das ist so essentiell, weil wir, egal ob wir immer ganz intime Beziehungen haben, wir haben Beziehungen mit jedem Menschen. Und diese Auseinandersetzung mit dem Ich und Du ist einfach eine ganz wichtige. Und dann Meditation. Und da sage ich dann immer natürlich das 7 Tage Retreat, weil Sieben Tage sich einzulassen auf so einen Prozess ist einfach unglaublich hilfreich, ⁓ wirklich mit diesem tiefen Raum in Kontakt zu kommen. Und ich denke, wenn man diese vier Sachen gemacht hat, dann weiß man ganz gut, wer bin ich, wie bin ich gestrickt, wie bewege ich mich durchs Leben und wie finde ich die Akzeptanz für das, wie ich bin und wie ich mich bewege.

Alexander Freise: Erfahrung meinerseits. Ich fand es spannend, den Weg der Meditation zu gehen und danach auf das Handrad zu stoßen.

Subodhi Schweizer: Letztendlich glaube ich, ist das Wurscht. Also letztendlich würde ich jedem empfehlen, dem zu folgen, wo du gerade angesprochen bist. Vielleicht bist du gerade in einer konfliktreichen Situation und du merkst, wow, ich muss gucken, wie ich konditioniert bin. Oder vielleicht bist du gerade in einer Beziehung und du merkst, ⁓ dieses Thema muss ich mehr beleuchten. Im Prinzip ist es egal. Das sind jetzt einfach nur so vier Prozesse, die ich nenne, die So, unterschiedlich berühren.

Alexander Freise: Jetzt nehme ich noch was mit rein, nämlich die systemische Aufstellung. Die machst du auch. Was ist das genau? Das ist Bereich, in dem ich so gar nicht bisher eingetaucht bin. Total spannend.

Subodhi Schweizer: Also systemische Arbeit, da gucken wir nicht so sehr auf die Konditionierung, sondern da gucken wir auf das Familiensystem. da gucken wir natürlich, da gehören dann die Vorfahren dazu. Das gehört dein Ursprungssystem, also dein Herkunftssystem dazu, da gehört aber vielleicht auch dein System heute dazu. Also wenn du jetzt Kinder und Familie hast oder auch eine Partnerschaft, das ist dann dein heutiges System. Und in der systemischen Arbeit, da gibt es so Dinge, wenn, ich sage jetzt mal ein ganz einfaches Beispiel, sagen wir, irgendjemand wird ausgeschlossen, weil der etwas tut, was das System nicht erlaubt. Also keine Ahnung, das ist normales System, Handwerker. Und da kommt einer der Herren, sagt, ich werde Mönch oder Nonne. Und alle denken, das geht so nicht. Und die Person wird aus dem System ausgeschlossen, die wird sozusagen ignoriert. Das hat eine systemische Auswirkung, dass du davon ausgehen kannst, dass in der nächsten, spätestens der übernächsten Generation, irgendetwas Ungewöhnliches passiert, darauf aufmerksam zu machen. Also es ist eine generationsübergreifende Arbeit und du wirst erstaunt sein, wie diese Systemarbeit eine Auswirkung hat auf dein Leben. ist zum Beispiel ein ganz großer Klassiker ist auch. dass viele Eltern, also meine Generation Eltern, waren traumatisiert und waren nicht so gut in der Lage, den Kindern zu geben. Die haben natürlich alle gegeben, was sie konnten. ich würde sagen, jedes Elternteil liebt seine Kinder und gibt wirklich, was er kann. Aber durch die Konditionierung vom Krieg war das nicht so frei und so einfach. Und was dann passiert, ist, dass die Kinder versuchen, den Eltern zu geben, was denen gefehlt hat. Ist aber die falsche Richtung. Ja, also falsche Richtung. passiert sehr automatisch. In der systemischen Arbeit können wir wieder dem die Bewegung geben, die es braucht, nämlich gucken, was braucht die Mutter der Vater, ⁓ gut in seinem System zu stehen und das Kind wirklich zu sehen und dann zu sagen, ich bin die Große und du bist der Kleine und eine Ordnung reinzubringen. Also da geht es Ordnung und Man darf jetzt nicht denken, es gibt eine Ordnung, die ist immer richtig und falsch, sondern das entsteht auch aus dem System heraus, was es braucht. Also das ist der größte Fehler beim Lernen von systemischer Arbeit, dass man denkt, es muss immer A, B, C, D sein. Es ist dann manchmal doch ganz anders, weil das System das so hergibt, es das hergibt. Schwierig, auch nicht so leicht, das hat so eine Magie. Ich bringe mal so ein Beispiel, weil es arbeitet mit dem memetischen Feld und das ist eine Arbeit, so anders ist. Und es gibt ein Beispiel von Mäusen, die in London was gelernt haben und die haben einen Monat gebraucht, das zu lernen. Dann gab es Mäuse in Frankreich, die nicht in London waren. Die sollten das Gleiche lernen, die haben es in der Woche gelernt. Und dann gab es Mäuse in Amerika und die haben das innerhalb von drei Tagen gelernt. Warum? Da sind die Physiker gerade dran, rauszufinden, wie funktioniert das? Bewusstsein im Allgemeinen wächst und dass wir alle damit schwingen. Und in der systemischen Arbeit ist dieses Feld eins, wo wir sozusagen uns einlassen und daraus dann Bewegungen, gesunde Bewegungen entstehen und neue Möglichkeiten sich eröffnen.

Alexander Freise: Das heißt, du sprichst von einem Feld, was wir nicht sehen, was Informationen... Das ist tatsächlich gerade spannend, die Wissenschaft auch zu beobachten. Ja. ⁓

Subodhi Schweizer: Genau, das ist Quantenphysik. In diese Richtung. Da gehen wir nicht rein. Ich auch keine Spezialistin.

Alexander Freise: Wir haben jetzt einige Therapieformen angesprochen, mit denen du arbeitest. Ganz toll auch und ich glaube es ist einfach spannend zu sehen, was es so für Möglichkeiten gibt und dass wir jetzt ein ganz gutes Bild skizziert haben. Ich würde gerne noch mal so wissen, was würdest du Menschen empfehlen? Ich glaube, die Währung in der heutigen Zeit, die heutige Zeit ist ja kann, je nachdem wie man drauf schaut, eine sehr chancenreiche, aber auch sehr herausfordernde Zeit sein. Und ich glaube, wenn du mich fragst, eine der großen Währungen heutzutage ist die Aufmerksamkeit. Dass es immer schwerer wird, seinen Fokus zu halten. weil wir eben von so vielen Reizen in allen möglichen Lebensbereichen, ich würde jetzt mal wirklich sagen, zugeballert werden. Was würdest du... Menschen empfehlen, überfordert sind, daraus zu kommen aus so einer Stresssituation, die vielleicht, weil es eben so stressig ist, auch ganz schnell in so Fluchtendenzen abdriften. Das kann ja mit Serienbingen anfangen. Das kann mit exzessivem Dating und Pornografie, I've been there, aufhören oder die Reise geht dahin weiter. Was würdest du jemandem empfehlen, der

Subodhi Schweizer: Also ich kann noch nicht mal wirklich was empfehlen, auch das ist so individuell, aber was ich mir für viele, viele Menschen heute wünschen würde, ist, dass die ... den Mut finden sich auf irgendetwas richtig einzulassen. Also keine Ahnung, das kann so eine Meditationslehrerausbildung sein. Den Mut finden sich auf irgendetwas einzulassen, wo tatsächlich diese Überflutung, die passiert, eine Zeit nicht gegeben ist. Und das ist kein Urlaub, sondern das ist was anderes. Also das ist was, wo du mit dir in Kontakt kommst. Für mich gehört da auch ganz viel Commitment dazu. Also wenn ich gucke, was für ein Commitment wir damals hatten für diese Kommune, wir haben für nichts gearbeitet. Wir haben einen Bier-Voucher gekriegt als Lohn. Das war nichts und wir waren glücklich. Und heute habe ich so das Gefühl, weil wir immer in diesem Süßigkeiten-Laden stehen, wo es alles gibt und so viel Freiheit und so viele Möglichkeiten gibt, ist es ganz schwer zu finden, was ist eigentlich meins. Und was ich jedem wünschen würde, ist, dass er sich wirklich einfach auf verschiedene Dinge mal einlässt, wirklich für eine Zeit, ⁓ sich zu erfahren und herauszufinden, ist das meins. Für mich, was zu schnell passiert ist, nee, das ist nichts. Nee, das ist nichts für mich. Nee, das macht mir keinen Spaß. Spaß hat was damit zu tun, dass ich mich einlasse und dass ich eine Leidenschaft entwickle für irgendetwas. Spaß, klar, ein Film kann mal Spaß sein oder eine Comedy-Show oder... schönes Lied hören oder was auch immer. Aber wirkliche Leidenschaft und wirkliches Berührtsein, das passiert in so einem kleinen Moment, wo ich die Kundalini-Musik höre, aber ich bin dem dann nachgegangen und habe gedacht, okay, ich muss dem folgen, ich muss das ausprobieren, ich muss da tiefer eintauchen. Das ist wirklich was, wo man sich tiefer auf Dinge einlässt, auf Menschen, auf einen persönlichen Prozess, auf ein Seminar, auf eine Arbeit, auf eine Berufsausbildung und wirklich sich damit auseinandersetzt. Es gibt so viele Leute, die studieren heute, es ist ja auch wunderbar, Aber es gibt vielleicht ganz viele, die eigentlich viel mehr mit Handwerk zufrieden wären. Also so wie ich war im Büro, alle meine Freundinnen waren im Büro damals und haben ganz gut verdient. Ich habe da gestanden und bin stehen eingeschlafen. Hat nicht funktioniert für mich. Also es heißt so auf die Suche gehen, aber nicht gleich wieder abbrechen, sondern sich wirklich, und das braucht Mut, sich einzulassen, weil wenn wir uns einlassen, dann werden wir berührt und bewegt. Und das ist nicht immer bequem. Und das würde ich mir wünschen. Weil wenn ich ein Meditations-Retreat mit euch mache, da komme ich nicht aufs Bingen. Aufs Serien-Bingen oder so. Das ist dann ganz weit weg.

Alexander Freise: Das ist interessant, die Frage auch, was Spaß ist. Spaß kann ja auch Anstrengungen und auch Ungemütlichkeit inkludieren. Natürlich. das, was am Ende nach dieser Anstrengung kommt, kann ja dann der extra Spaß sein. So ist es. Ich glaube, was in der heutigen Gesellschaft so das große Problem ist, und das kann ich, glaube ich, ganz gut einschätzen, weil ich eben diesen Mechanismen verfallen bin, ist dieses Dopamin.

Subodhi Schweizer: Wissen.

Alexander Freise: Instant-Gratification, sagt man ja. Dieses, ich schaue mir einen Film an, was erotisches, und bin sofort in diesem Rausch. Ich gehe in den Süßigkeitenladen und haue mir die Zuckerstange rein und bin sofort in diesem Rausch, bedient wird. Ohne dass man diese auch vielleicht anstrengende Phase mal so durchquert, die mit zur Leidenschaft gehört, mit zum Spaß gehört. Und ich glaube, was ich bei dir auch rausgehört habe, ist dieses, diesen Impulsfolgen, irgendwie so auch dieser Tui-tion.

Subodhi Schweizer: das, wo es dich berührt, wo du neugierig wirst, wo du eine Passion hast. Keine Ahnung, vielleicht hast du eine Passion für die Umwelt und merkst, boah, ich kann da wenig ausrichten, wenn ich auf Demos bin. Also vielleicht lerne ich Robotics, damit ich Roboter kreiere, die die Umwelt, Meer sauber machen. Keine Ahnung. Aber dann muss man erst mal lernen, damit man das machen kann, damit das, was einem wirklich am Herzen liegt, passieren kann. Aber es kann auch wirklich, so ein Seminar würde ich jedem ans Herz legen. mal so eine Selbsterfahrung zu machen, ⁓ mal so was ganz anderes zu erfahren, als das, was das Tägliche uns gerade immer zu präsentiert. Es ist zu schnell und es ist zu viel und das macht Leute wuschig, sag ich mal. Man weiß nicht mehr, womit man sich identifizieren soll, man weiß nicht mehr, wogegen man sich wehren soll und man... und trotzdem in all dem muss man sich selber finden und das findet man nur, wenn man sich einlässt. Man findet sich nicht, wenn man außen guckt. Man findet sich nur, wenn man nach innen schaut. Alexander Freise (1:00:50) ⁓ unsere wunderschöne Boots-Tour so langsam in den Hafen zu fahren, würde mich noch interessieren, weil du gerade Robotics erwähnt hast, wie du auf das ganze Thema, ich meine, man kommt nicht mehr drum herum, KI blickst. Und gerade auch in Kombination mit dem, was du machst und was du in die Welt trägst, wie schaust du da drauf? Subodhi Schweizer (1:01:11) Also KI ist was Spannendes, das muss man sagen. Ich glaube, solange wir klar bleiben, dass KI ein Tool ist, aber nicht unser Leben und dass ich, wenn ich KI was frage, keine Ahnung, wie gehe ich mit dem und dem oder selbst eine therapeutische KI, ich glaube, die kann eine ganze Menge tun. Aber was die nicht sehen kann ist oder was die nicht kann, ist dich fühlen. Und vielleicht dir ein Feedback geben, was du nicht siehst, aber ich sehe. also manchmal sitzt ja jemand, ich erinnere mich an eine Massage, die ich gegeben habe an eine Frau vor vielen, vielen Jahren. Und ich immer das Gefühl, ich muss immer an den Handgelenken arbeiten. Ich habe gesagt, meine Güte. Und ich hatte immer Bilder von festgebunden und habe immer nur diese Handgelenke und versucht, den Arm zu integrieren und so weiter. Und dann irgendwann habe ich gesagt, weißt du, jetzt muss ich es einfach mal ansprechen. Ich sehe immer festgebundene Hände. Sagt sie, ja, ich bin in meinem Keller. an den Händen festgebunden worden. So, das war, ich weiß nicht, ob KI so was jemals sehen würde. Das war ein Moment, wo es mich zutiefst berührt hat, weil mir diese Information kam und dann hat sie gesagt, ich habe das noch nie jemandem erzählt und fing natürlich an zu weinen. Dann habe ich sie begleitet in dem Prozess und dann kam die irgendwann so ein halbes Jahr später und hat sie gesagt, das tut mir immer noch gut, dass diese Sitzung passiert ist. Das glaube ich, wird KI nie können. Aber KI kann sagen, keine Ahnung. Ich habe gerade eine Halsentzündung, was soll ich tun? Und KI kann bestimmt auch ganz gute Text schreiben, wobei ich inzwischen schon ganz oft erkenne, welcher Text von KI ist und welcher tatsächlich noch was Individuelles drin hat. KI ist etwas, da kommen wir nicht drum herum. Und es ist wichtig, dass wir es nutzen, aber dass wir immer noch wissen, dass das nicht die Wahrheit ist, die uns da präsentiert wird, sondern dass das gesammeltes Wissen ist, was uns reflektiert wird. Und wir müssen immer noch Das finden, was unsere Wahrheit ist und wie wir zu bestimmten Dingen stehen. Und wir dürfen uns gerne Informationen einholen, aber wir müssen trotzdem immer noch zu uns selber stehen. Das darf und hoffe ich, geht nie verloren. Alexander Freise (1:03:20) Ich finde das schon einfach ein wunderschönes Schlusswort. So Bodi, das hat mir ganz ganz viel Freude gemacht. Es war ein Gespräch, was ich so jetzt auf meinem Pad hier gar nicht vorbereitet habe, weil einfach sehr viel, du hast sehr viel Geschichten geteilt, dafür bin ich unglaublich dankbar. Möchtest du noch, möchtest du noch was teilen, was mitgeben zum Abschluss? Subodhi Schweizer (1:03:39) Ich glaube, das habe ich eben schon gemacht mit den Wünschen. Ich wünsche wirklich jedem, dass er sich mal auf so ein Seminar einlässt, einfach ⁓ mal mit seiner Essenz in Kontakt zu kommen. Und ich wünsche wirklich jedem, dass er seiner Leidenschaft folgt und das findet, wo die Leidenschaft drin ist. Und Leidenschaft ist ja nicht nur Freude, sondern ist auch Leidenschaft. Also da ist viel Potenzial drin. Und dem kann ich nur sagen, go for it! Auf gut Englisch. Alexander Freise (1:04:09) Alle Links und Informationen zu dem, was wir heute besprochen haben, kommen in die Videobeschreibungen in die Show Notes. Also das heißt, man kann sich da ein bisschen durchklicken. So, Brody, vielen, vielen Dank. Subodhi Schweizer (1:04:20) Vielen Dank, Alex, hat mir auch sehr viel Freude gemacht.

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